Chile & Argentinien - Rast Reisen - Urlaubs-, Erlebnis- und Tagesfahrten
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Chile & Argentinien
Frühbucherpreis:
bis 31.08.2017 ab
5.499 €
16-Tage-Reise
Mi. 31.01. - Do. 15.02.2018
5.799 €
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Chile & Argentinien

Patagonien - Mythos am Ende der Welt

Auf dieser Traumreise wird der Süden von Chile und Argentinien vereint, zwei faszinierende Länder, die sowohl viele Gemeinsamkeiten als auch Gegensätze aufweisen. Patagonien, Land der Verheißung, des Windes und der Träume. Hier findet der Reisende was in Europa selten geworden ist: endlose Weite und viel Einsamkeit. Es ist eine Reise für Naturliebhaber: perfekt geformte Vulkane, nebelverhangene Fjorde, üppige Urwälder, hängende Gletscher, türkisschimmernde Seen und eine sagenhafte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Unterwegs auf den Traumstraßen Südamerikas – der Panamericana, der Carretera Austral
und der Ruta National 40 in Argentinien - führt die Reiseroute vom tiefen Süden in Richtung Norden bis in die Zentralzone Chiles. Ganz im Süden – am „Ende der Welt“ - bestaunen Sie die eindrucksvolle Gletscherwelt des Perito Moreno und die wildromantische Schönheit des erhabenen Torres del Paine Nationalparks. In Chiles Seenregion, der „chilenischen Schweiz“,
begeben Sie sich auf die Spuren der deutschen Einwanderer.

Jubiläums-Reise 90 Jahre Rast Reisen

Am Steuer: Alfred Sedelmeier - Reisebegleitung: Jutta Sedelmeier

Reiseverlauf
Leistungen
Reisepreis
1. Tag: Abreise nach Santiago de Chile

Flug ab Frankfurt nach Santiago de Chile.

2. Tag: Anschlussflug von Santiago de Chile nach Punta Arenas

Weiterflug von Santiago de Chile nach Punta Arenas. In Punta Arenas – mit 110.000 Einwohner, die am südlichsten gelegene Großstadt der Welt – begegnet ihnen eine bunte Mischung von Immigranten aus Kroatien, England, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Spanien, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Beeindruckend ist der Aussichtshügel Cerro la Cruz, von wo aus Sie einen tollen Blick über die bunten Dächer der Stadt bis hinüber über die Magellanstraße nach Feuerland haben. Übernachtung in Punta Arenas.

3. Tag: Punta Arenas – Puerto Natales – Torres del Paine Nationalpark

Vor der Weiterfahrt nach Puerto Natales wird Ihnen noch der zentrale Hauptplatz „Plaza de Armas“ mit dem Magellan Denkmal gezeigt. Die Mittagspause verbringen Sie in Puerto Natales, das malerisch an einem Fjord liegt. Als nächstes besuchen Sie die Cueva del Milodón (UNESCO Weltkulturerbe), einen riesigen Felsüberhang, wo im Jahre 1896 der deutsche Kapitän Hermann Eberhard Haut und Knochen eines steinzeitlichen Riesenfaultiers fand. Auf der Weiterfahrt in Richtung Norden rücken bereits die „Cuernos“, die berühmten Hörner des Paine-Massivs in das Blickfeld. Am späten Nachmittag erreichen Sie den erhabenen Torres del Paine Nationalpark. Übernachtung innerhalb des Nationalparks.

4. Tag: Torres del Paine Nationalpark – El Calafate (Argentinien)

Auf einer Rundfahrt, mit zahlreichen Fotostopps, werden Ihnen die schönsten Aussichtspunkte gezeigt: Azurblaue und smaragdgrüne Seen vor gleißenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, gischtende Wasserfälle und dazu eine faszinierende Andenflora und -fauna. Am östlichen Ende des Lago Sarmientos verlassen wir den Torres del Paine Nationalpark. Auf der Weiterfahrt in Richtung argentinische Grenze bekommen Sie zum Abschied noch einige märchenhafte Anblicke der „Torres“, den
berühmten Türmen des Paine-Massivs zu sehen. Oft sieht man auch reitende Gauchos, die unterstützt von abgerichteten Hunden ihre Schafherden von der Estancia zu den Weiden treiben. Danach führt die Fahrtdurch die Steppenlandschaft der Meseta Vizcachas und gegen Abend erreichen Sie El Calafate, die „Welthauptstadt“ der Gletscher am Lago Argentino. Übernachtung in El Calafate.

5. Tag: Los Glaciares Nationalpark – Perito Moreno Gletscher

Heute unternehmen Sie einen Tagesausflug mit einem örtlichen Bus und Guide zum berühmten Perito-Moreno-Gletscher, der sich im Nationalpark Los Glaciares befindet. Auf Laufstegen gelangen Sie zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit ein wenig Glück erlebt man, wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick eines kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den ganz großen Erlebnissen Südpatagoniens. Eine Besonderheit des Perito Moreno ist außerdem, dass er einer der
wenigen bekannten Gletscher außerhalb der Polargebiete ist, der noch kontinuierlich wächst. Übernachtung in El Calafate.

6. Tag: El Calafate – Perito Moreno

Zeitiger Aufbruch, denn heute erwartet uns der längste Streckenabschnitt unserer Reise. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendärsten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Die Traumstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. Sie folgen einem Teilstück der Ruta 40 (650 km) in Richtung Norden durch die einsame patagonische Steppe. Am Wegesrand lassen sich zahlreiche Guanakos, Choiques (ein Straußenvogel), Gürteltiere und Wildpferde beobachten. Auch den Andenkondor - mit einer Flügelspannweite bis zu drei Metern - kann man hier mit etwas Glück elegant am Himmel gleiten sehen. Gegen Abend erreichen Sie die Kleinstadt Perito Moreno. Übernachtung in Perito Moreno.

7. Tag: Perito Moreno – Coyhaique (Chile)

Noch knapp 200 km Fahrt sind es bis zur argentinisch, chilenischen Grenze. Sie passieren das windige Örtchen Balmaceda, wo sich ein kleiner moderner Flughafen befindet, der die Region Aysén mit der Hauptstadt Santiago verbindet. Die grüne und blühende Landschaft überwältigt von nun an wieder mit ihrem Charme. Von nun an beginnt auch das Abenteuer Carretera Austral, die einen Teil des Mythos Patagoniens verkörpert: Die unter Präsident Pinochet in den Urwald geschlagene Carretera Austral zählt zu den legendärsten Straßen des Kontinents. Die Umgebung von Coyhaique beeindruckt mit einer bunt gestreiften
Tafelberg-Landschaft. Nachmittags erreichen Sie die sympathische Provinzhauptstadt und können in Eigenregie das überschaubare Zentrum zwischen Plaza de Armas und Arturo-Prat-Straße erkunden. Übernachtung in Coyhaique.

8. Tag: Coyhaique – Puyuhuapi

Westlich von Coyhaique passieren Sie das Schutzgebiet Río Simpson, wo ein lohnenswerter Fotostopp bei den Wasserfällen „Cascada de Virgen“ eingeplant ist. Beim Visitor Center informieren ein kleiner Naturlehrpfad und ein Museum über die hiesige Flora und Fauna. Im kleinen Weiler Villa Amengual machen Sie einen Fotostopp und können eine schöne Holzschindelkirche fotografieren. Das folgende Teilstück der Carretera Austral bis Puyuhuapi begeistert wieder mit einer Fülle kontrastreicher Szenerien: vergletscherte Berge, rauschende Wasserfälle, Südbuchenwälder und Fuchsiengewächse begeistern die Sinne. Höhepunkt des heutigen Tages ist der Nationalpark Queulat: Das Juwel des Parks ist der beeindruckende Hängegletscher „Ventisquero Colgante“. Über eine Hängebrücke und wild wuchernden, immergrünen Wald spazieren Sie zu einer Lagune, von wo aus sich Ihnen der Gletscher majestätisch präsentiert. Diese Nacht logieren Sie im Hotel Termas de Puyuhuapí, einem Idyll an einem Fjord gelegen. Unter freien Himmel können Sie die heißen Quellen in Naturthermen genießen und darin entspannen.

9. Tag: Puyuhuapi – Lago Yelcho

Bevor wir die Reise fortsetzen, sehen Sie sich noch etwas genauer im Dorf Puyuhuapi um. Die Fjordsiedlung wurde in den 1930er Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet. Die schöne Lage des Dorfes, die alten Holzhäuser aus der Gründerzeit und das angenehme Flair bieten jede Menge Fotomotive. Danach begleitet der Lago Risopatrón die Carretera Austral, der See markiert auch den nördlichen Abschnitt des Queulat Nationalparks. Bis La Junta folgen Sie dem türkisfarbenen Flüssen Frió und Palena. Bei guter
Sicht ist der eindrucksvolle, vergletscherte 2300 Meter hohe Vulkan Corcovado im Westen sichtbar. Am späten Nachmittag ist der heutige, idyllisch am Yelcho See gelegene, Übernachtungsort erreicht.

10. Tag: Chaitén – Fährfahrt durch die patagonischen Fjorde - Puerto Varas

Zeitiger Aufbruch! Den ersten kurzen Stopp machen Sie in Chaitén, ein Dorf das nach einem
Vulkanausbruch wieder zu neuem Leben erwacht ist. Danach führt die Fahrt durch den Pumalin Nationalpark und ist landschaftlich wunderschön. Sie werden begleitet vom üppigen valdivianischem Regenwald und riesigen Farn- und Nalcapflanzen. Am kleinen Fährableger von Caleta Gonzalo endet die Carretera Austral abrupt an einem Fjord. Von nun an geht es nur noch mit Fährschiffen weiter durch die Traumwelt der patagonischen Fjorde. Wieder Festland unter den Füßen, erreichen Sie am Abend Puerto Varas, das herrlich am Lago Llanquihue liegt. Übernachtung in Puerto Varas.

11. Tag: Puerto Varas und Umgebung

Sie befinden sich im chilenischen Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt und deshalb auch als die „chilenische Schweiz“ bezeichnet wird. Die 60 km lange Fahrt zum Vicenté Rosales Nationalpark führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno, Calbuco, Puntiguado und Tronador. Am Fluss Petrohué und bereits zum Nationalpark Vicenté Perez Rosales gehörend, befinden sich die herrlichen Kaskaden von Petrohué. Anschließend fahren Sie zum hübschen Dorf Cochamó, das malerisch am Reloncavi Fjord liegt. Zum Abschluss des Tages besuchen Sie Frutillar, das mit seinem alpenländischen Charme überrascht. Interessant ist vor allem die Besichtigung des Freilichtmuseums Colonial Aleman, wo Ihnen hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet. Übernachtung in Puerto Varas.

12. Tag: Puerto Varas - Los Ángeles

Nach dem Frühstück verlassen Sie Puerto Varas und folgen der bekannten Fernstraße Panamericana in Richtung Norden nach Temuco, dem Zentrum des Mapuche-Indianerlandes Araukarien und heutige „Boomtown“ des chilenischen Südens. Im Zentrum der Stadt unternehmen Sie einen Bummel durch den interessanten Mercado Municipal, wo hervorragende chilenische Handwerkskunst angeboten wird. Anschließend Weiterfahrt durch die Regionen Araucanía und Bío Bío zum heutigen Übernachtungsort Los Ángeles. Übernachtung in Los Ángeles.

13. Tag: Los Ángeles - Santiago de Chile

Der erste Fotostopp des heutigen Tages ist am Wasserfall „Salto del Laja“. Gegen Mittag erreichen Sie bei San Javier das Maule-Tal, das neben dem Valle de Maipo die „Wiege des chilenischen Weinbaus“ ist. Sie besuchen ein Weingut und können sich bei einer Degustation selbst von der Qualität des Weines überzeugen. Der weitere Streckenabschnitt bis nach Santiago geht durch eine der fruchtbarsten Gebiete des Landes. Hier werden Wein, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch und Milchprodukte für das ganze Land und den Export produziert. Gegen Abend erreichen Sie Chiles sechs Millionen Metropole Santiago. Ihr Hotel befindet sich im modernen Stadtteil Providencia, wo es in unmittelbarer Umgebung viele Geschäfte, Cafés und Restaurants gibt. Übernachtung in Santiago.

14. Tag: Ausflug nach Valparaíso

Heute unternehmen Sie einen Ausflug an die Pazifikküste. Die von 40 Hügeln umgebene Stadt Valparaíso – für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes und UNESCO-Welterbe - wird von ihrem Hafen, ihren alten Standseilbahnen und den bunten Häusern geprägt. Sie unternehmen einen geführten Spaziergang durch die bunte und lebendige Hafenstadt. Dabei fahren Sie mit einem nostalgischen Aufzug hinauf in die Oberstadt und schlendern durch die verwinkelten, malerischen Gassen mit ihren farbenfrohen Häusern. Nachmittags Rückfahrt nach Santiago. Übernachtung in Santiago.

15. Tag: City-Tour Santiago – Am Abend Rückflug nach Europa

Santiago – die Hauptstadt im Andenkessel gelegen - ist eine für südamerikanische Verhältnisse wohl organisierte Stadt. Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt mit interessanten Besichtigungspunkten: u. a. die Plaza de Armas mit der Kathedrale, der Regierungspalast La Moneda und der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage. Bis zum Transfer zum Flughafen haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Am Abend Rückflug nach Europa.

16. Tag: Ankunft

Am Morgen Ankunft in Frankfurt und Ende einer unvergesslichen, außergewöhnlichen Reise.

  • Bustransfer nach Frankfurt und zurück
  • Linienflug Deutschland – Santiago de Chile – Deutschland, inkl. aller Steuern und Gebühren
  • Innerchilenischer Flug Santiago de Chile – Punta Arenas, inkl. aller Steuern und Gebühren
  • Transfer Flughafen Hotel Flughafen mit örtlichem Bus und Guide
  • 13 Tage Busrundreise im deutschen 4* Reisebus mit Alfred Sedelmeier als Busfahrer und Jutta Sedelmeier als Reisebegleitung
  • deutschsprachige Reiseleitung ab Santiago bis Punta Arenas
  • 13x Übernachtung in Mittelklassehotels mit Dusche/WC (davon 1x Unterbringung von zwei im EZ gebuchten Personen in einem Bungalow mit getrennten Schlafräumen mit Gemeinschaftsbad)
  • 13x Frühstück (landesüblich)
  • 13x Abendessen im Rahmen der Halbpension
  • Stadtrundfahrt in Santiago mit örtlichem Bus und Guide
  • Halbtagesausflug nach Valparaiso
  • Rundfahrt in den Nationalparks Los Glaciares und Torres del Paine mit örtlichen Bus
  • Eintritte in die Nationalparks: Vicenté Perez Rosales, Queulat, Los Glaciares, Torres del Paine
  • Besuch eines Weingutes mit Weinprobe
  • Eintritt zum Museum Colonial Aleman
  • Eintritt zur Cueva del Milodón
  • Bootstransfer hin und zurück zur Puyuhuapi Lodge
  • Fährtickets lt. Reisebeschreibung
  • ausführliches Informationspaket und Reiseführer
Nicht im Preis inklusive

Trinkgelder für Reiseleiter, örtliche Stadtführer, Busfahrer und Servicekräfte.

Informationen und Hinweise
  • Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise in Chile einen noch 6 Monate nach Rückkehr gültigen Reisepass!
  • Änderungen des Reiseprogrammes sind auch aufgrund von „Höherer Gewalt“, organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich!
  • Da der Preis den Schwankungen des Dollars oder Änderungen des Kerosinpreises bzw. der Fluggebühren unterworfen ist, kann sich der Reisepreis entsprechend ändern.
Andere Länder - andere Sitten

Nicht überall können Sie den gewohnten Komfort und die gleichen Gepflogenheiten erwarten. Südamerika ist in einer touristischen Aufbruchsstimmung, doch ist die Infrastruktur noch nicht flächendeckend so gegeben, wie Sie dies vielleicht aus anderen Ländern gewohnt sind. Intakte Natur und unbebaute Landschaften sind in Südamerika zum größten Teil noch vorhanden und nicht touristisch überrannt. Dies hat den Vorteil, dass Sie Land und Leute noch natürlich, unbefangen, herzlich und freundlich begegnen können. Wir sind uns sicher, dass Sie sich auch aus diesem Grunde für diese Reise entschieden haben, und den Südamerikanern als Gast mit Toleranz und Verständnis entgegentreten werden.

 
pro Person im Doppelzimmer
5.799 €
Frühbucher bis 31.08.2017
5.499 €
Einzelzimmer-Zuschlag
950 €
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