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Home > Rast Reiseblog > Zur Tulpenblüte nach Holland
Regina Boll Beitrag von:
Regina Boll

Erstellt am:
28.04.2014

Zur Tulpenblüte nach Holland

Um 06.15 Uhr am Morgen des Karfreitags ging unsere Reise nach Holland bei leichtem Nieselregen los. Je weiter wir in Richtung Norden fuhren, umso besser wurde das Wetter und die Stimmung meiner Mitreisenden. Unser Busfahrer Peter Lier, den ich schon von anderen Reisen mit RAST kannte, hatte für unsere erste Pause einen kleinen Imbiss vorbereitet. Frischer Kaffee weckte unsere müden Geister und wir füllten unsere Mägen mit Bockwürsten, Brot und Senf. Zum Nachtisch gab es sogar einen feinen Eierlikörkuchen.

Am Spätnachmittag trafen wir in unserem Hotel in Harmelen ein, wo uns die Eigentümer und die Mitarbeiter herzlich begrüßten. Die Zimmerverteilung war schnell erledigt und nach kurzem Frischmachen hatten wir genügend Zeit, den kleinen Ort bei trockenem Wetter zu Fuß zu erkunden. Für das Abendessen wurden zwei lange Tafeln liebevoll eingedeckt und wir wurden mit Suppe, Salat, Apfelmus (wird im Holland zum Hauptgericht gereicht), Kartoffeln, Pommes, Gemüse und einem Nachtisch verwöhnt. Danach sind alle schnell in ihren Zimmer verschwunden, um sich von dem langen und spannenden Tag auszuruhen und neue Kraft zu tanken.

Am Samstag wartete um 9.00 Uhr die Reiseleiterin in Amsterdam auf uns, um mit uns zu einer 1 ½-stündigen Grachtenfahrt aufzubrechen. Es war wunderschön, die Stadt aus dieser Perspektive zu erkunden. Die für Amsterdam typischen schmalen, bunten Häuser, die sich wie auf einer Perlenkette aneinander gereiht an den Grachten entlangwinden, haben einen besonderen Reiz. Am Nachmittag ging es weiter zur Besichtigung einer Käserei und einer Holzschuhwerkstatt, wo uns beide Handwerke charmant erklärt wurden. Nach ausreichender Verkostung und Schuhanprobe fuhren wir weiter nach Volendam – einem wunderschönen alten Fischerdorf, dessen charakteristische Häuschen, Grachten und kleine Zugbrücken in ihrer malerischen Lage eine romantische und gemütliche Atmosphäre vermittelten. Unser nächstes Ziel war das Markermeer – ein 700 km² großer und bis zu 4m tiefer See. An diesem herrlichen sonnigen Tag war die Hölle los. Zum Glück fanden wir aber alle noch einen Platz zum Kaffee trinken und nutzten die Gelegenheit, dem bunten Treiben zuzuschauen. Am Abend gab es wieder ein wunderbar schmeckendes Menü für uns hungrige „Touris“.

Warum sollte es am Sonntag anders sein, als an den anderen Tagen: wieder war früh aufstehen angesagt. Doch im Hinblick auf unser Programm fiel mir das nicht schwer. Wie heißt es so schön? „Morgenstund hat Gold im Mund“ oder „der frühe Vogel fängt den Wurm“. Es sollte nach Rotterdam zur Containerhafenrundfahrt gehen, für die das Unternehmen RAST bereits die Karten für uns gebucht hatte. Für mich persönlich war das rückblickend betrachtet das Highlight der Reise.

Hier noch ein paar Infos: Der Hafen Rotterdam ist (nach Hafen Shanghai und Hafen Singapur) der drittgrößte Seehafen der Welt und der mit Abstand größte Tiefseehafen Europas. Er liegt an einer der dichtest befahrenen Wasserstraßen der Welt und ist im Gegensatz zu den meisten anderen Nordseehäfen von Schiffen bis 24 Meter Tiefgang anfahrbar. Der Hafen Rotterdam und die hafenbezogene Wirtschaft tragen etwa 7 % zum niederländischen Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigen etwa 320.000 Arbeitnehmer; etwa 60.000 von ihnen arbeiten im Hafengebiet selber. Das Hafengebiet reicht knapp 40 Kilometer von der Rotterdamer Innenstadt bis an den Hoek van Holland und nimmt etwa 100 km² Fläche ein. Mit einem jährlichen Durchsatz von 450 Millionen Tonnen Fracht ist der Hafen das Tor zu einem europäischen Markt von mehr als 350 Millionen Konsumenten.

Nach der eindrucksvollen Hafenrundfahrt fuhren wir über Scheveningen (ein Stadtteil Den Haags, sechs Kilometer vom Zentrum entfernt. Von einem kleinen Fischerdorf hat es sich zum größten Seebad der Niederlande entwickelt), wo wir eine kleine Pause für ein Mittagessen einlegten. Für diejenigen, die wollten, hatte unser umtriebiger Fahrer Peter eine Kleinigkeit vorbereitet oder wir konnten an einem der vielen Fischstände etwas essen. Nach der kurzen Pause fuhren wir direkt zum Keukenhof. Ich war total überwältigt von der Sortenvielfalt und dem Farbenspiel der Tulpen in dieser parkähnlichen Anlage, die mich durch kleine Wasserläufe, außergewöhnliche Skulpturen und wunderbaren Blumenarrangements wirklich verzauberte. Beeindruckend waren die vielen Gewächshäuser mit Orchideen, Lilien und anderen Blüten, die wundervoll arrangiert waren. Vielen meiner Mitreisenden ging es genauso. Durch die Größe des Parks brauchten wir einen Plan, um den Weg zum Parkplatz wieder zu finden. Zurück ging es vorbei an riesigen Tulpenfeldern zu unserem letzten Abend im Hotel in Harmelen. Nach unserem Abendessen haben sich einige an der Bar des Hotels zu einem Absacker getroffen und ich kann dazu nur sagen: die Stimmung war richtig gut.

Früh am Montagmorgen musste Peter die Koffer in den Bus hieven und mit viel Wehmut traten wir unsere Heimreise über Arnheim, Köln, Frankfurt, Wiesbaden, Karlsruhe und Baden Baden an. Im Bus herrschte sehr gute Stimmung, es wurden Witze erzählt und sehr viel gelacht. So viel Spaß hat man eben nur, wenn man in der Gruppe reist. Am Spätnachmittag waren wir wieder in Freiburg und wurden der Reihe nach an den Zustiegsorten vom Taxi abgeholt und nach Hause gebracht. Ein toller Service!

Fazit: Wir hatten tolles Wetter, eine gute Reiseleitung durch Daphne, wieder eine fantastische Planung von Rast Reisen und einen zuvorkommenden, umtriebigen, immer freundlichen und hilfsbereiten Fahrer Peter Lier.
Ich wünsche mir, dass die nächste Holland-Reise fünf Tage lang dauert.

Mehr Bilder hier: urlaubefrankreich.blogspot.com

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