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Regina Boll Beitrag von:
Regina Boll

Erstellt am:
23.06.2014

Reisebericht Sardinien und Korsika

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Nach Sardinien und Korsika wollte ich schon immer mal reisen und nun hatte sich ganz kurzfristig die Gelegenheit ergeben, dass ich das verwirklichen konnte.

Am Mittwoch, den 28. Mai, ging es morgens los in Richtung Genua zur Fähre nach Sardinien. Unser Busfahrer Peter Lier konnte es ganz gemütlich angehen lassen, da wir schon zeitig los kamen. Wir haben am Luganer See einen kleinen Spaziergang gemacht und sind dann noch in das tolle Outlet in Serravalle gegangen. Um 18.00 Uhr kamen wir dann nach einer entspannten Fahrt am Hafen von Genua an und haben gleich auf dem Schiff eingecheckt. Unsere Kabinen waren sauber und wir konnten im Bereich der Bar die Zeit bis zum Ablegen verbringen.

Nach einer relativ ruhigen Nacht auf See kamen wir morgens um ca. 8.00 Uhr in Porto Torres auf Sardinien an, und wurden auch gleich von unserer Reiseleiterin Franzeska in Empfang genommen. Unsere Fahrt auf der Insel ging dann vorbei an wunderschönen Landschaften in den Ort Alghero. Dort haben wir zunächst einen kleinen Rundgang gemacht und später auf eigene Faust den Ort erkundet. Wer wollte, konnte dann auch noch eine Kleinigkeit zu Mittag essen. Nach der Mittagspause ging es dann weiter in die 5.751 Einwohner zählende Stadt Castelsardo. Castelsardo liegt auf einem felsigen Kap und hat dank des gut erhaltenen Mauerringes und der kleinen Treppengassen seinen typischen Charakter bis heute. Nach einer ausgiebigen Führung ging es dann weiter Richtung Hotel an der Costa Smeralda. Dort angekommen wurden wir vom Personal des Hotels sehr freundlich begrüßt und unsere Koffer wurden sogar auf unsere Zimmer gebracht. Das war schon fast Luxus. Nach dem doch relativ langen Tag haben sich alle nach einem guten Abendessen recht zeitig ins Bett verabschiedet, um sich für den nächsten Tag auszuschlafen.

Am dritten Tag unserer Reise hieß es wieder zeitig aufstehen, da wir ein volles Programm vor uns hatten. Nach dem Frühstück gesellte sich unsere Reiseleiterin Lena zu uns und wir fuhren entlang der Costa Smeralda nach Porto Cervo und besichtigten die Kirche Stella Maris, die beispielhaft für die charakteristische Architektur an der Costa Smeralda steht. Anschließend bummelten wir an zahlreichen Restaurants und exklusiven Geschäften vorbei zu unserem Bus, und es ging weiter nach Porto Rotondo, wo einige Damen der Gruppe das Eine oder Andere einkauften. Am Nachmittag stand dann eine Strandwanderung entlang der Küste auf unserem Plan, und wir haben traumhafte Buchten und Strände gesehen – fast wie in der Karibik. Mit sehr vielen neuen Eindrücken sind wir dann um 18.30 Uhr im Hotel angekommen und konnten uns fürs Abendessen noch etwas frisch machen. Das Hotelpersonal war wirklich sehr professionell und sprach auch deutsch, was uns natürlich sehr entgegen kam. Auch an diesem Abend wurde es nicht sehr spät, da es am nächsten morgen wieder früh los ging.

Am Morgen des vierten Tages nahmen wir die Fähre zu den Maddalenischen Inseln. Nach einer kurzen ruhigen Überfahrt erreichten wir den Hauptort der Insel, La Maddalena, welcher einen wunderschönen südländischen Flair hat. Von unserer Reiseleiterin erhielten wir sehr ausführliche Informationen und konnten im Anschluss an die Führung die vielen kleinen Straßen noch alleine erkunden. Um die Mittagszeit wartete unser Bus schon am Hafen und wir brachen zu einer Inselrundfahrt auf. Unterwegs haben wir an einem herrlichen Sandstrand angehalten und unser Busfahrer hat ein Picknick für uns zubereitet. Nachdem alle gestärkt waren, ging es wieder in Richtung Fähre und dann zurück zu unserem Hotel, da wir auch einmal den wunderschönen Hotelpool ausprobieren wollten: Es haben sich tatsächlich Einige hinein getraut!

Um mit der Fähre von St. Tereas nach Bonifacio auf Korsika überzusetzen, hieß es am fünften Reisetag Abschied nehmen von Sardinien. Fahrer Peter Lier sagte uns, wo wir uns am Besten auf dem Schiff hinsetzen sollten, um die beeindruckende Einfahrt in den Hafen von Bonifacio auch gut zu sehen. Wir waren überwältigt und freuten uns, diese mittelalterliche Altstadt, welche an ihrer Seeseite mit einer durchschnittlichen Höhe von 70 Metern Höhe faktisch senkrecht zum Meer hin abfällt, zu Fuß zu erkunden. Nach einem Mittagessen fuhren wir dann entlang der zerklüfteten Westküste zu unserem Hotel in Ajaccio. Bei unserer Ankunft waren wir zuerst ein bisschen irritiert, da der Empfangsbereich eine einzige Baustelle war. Wie wir dann aber feststellten, sollte das kein Problem sein, da die Zimmer komplett neu renoviert waren. Auch auf Korsika war das Essen gut, auch wenn das Frühstück hier leider etwas weniger üppig ausfiel.

Am sechsten Tag wurde uns bewusst, dass die Reise leider bald vorbei sein würde. Mit unserer Reiseleiterin Pascale fuhren wir nach Ajaccio und ließen uns Napoleons Geburtshaus, der 1769 dort geboren wurde, zeigen. Am Mittag ging es dann zurück zum Hotel, wo auf uns schon ein Essen wartete und wir uns dann bis um 16.00 Uhr am Pool aufhielten. Anschließend fuhren wir zu einer Weinprobe. Am Abend gingen wir dann gemeinsam zum Fest des heiligen Erasmus im Hafen von Ajaccio und freuten uns über die vielen geschmückten Boote zu Ehren des heiligen Erasmus. Gegen 21.30 Uhr holte uns unser Reisebus ab und brachte uns zurück zum Hotel.

Der siebte Tag sollte der eindrucksvollste werden: Morgens hieß es relativ zeitig frühstücken, um dann durch eine fantasievolle Felsenlandschaft in Richtung Porto zu fahren. Während wir mit Pascale Porto besichtigten, bereitete unser Fahrer Peter Lier in einem kleinen Eukalyptuswald ein tolles Picknick mit Käse, Schinken, Salami, Oliven, Wein und Brot zu. Nachdem wir uns gestärkt hatten, brachen wir zu einer wirklich fantastischen Fahrt von Porto nach Bastia auf, vorbei an grandiosen Schluchten, über 2.000 m hohen Bergen und wunderschönen Tälern. Diese Fahrt war eine Meisterleistung unseres Fahrers und wir kamen pünktlich am Abend zur Einschiffung in Bastia an. Bis wir an Bord gehen konnten, hatten wir noch etwas Zeit und wurden von unserem Fahrer mit heißen Würstchen und Brot versorgt. Relativ pünktlich um 8.00 Uhr legte unser Schiff dann in Bastia ab, und wir machten uns an Deck einen schönen Abend.

Am letzten Tag legten wir schon gegen 7.30 Uhr in Toulon an und verließen das Schiff. Auf dem letzten Teil der Rückfahrt fuhren wir an Aix en Provence, Montélimar, Valence, Lyon, Dole, Besacon und Belfort vorbei. Um 18.00 Uhr sind wir dann glücklich, mit vielen Eindrücken und neuen Bekanntschaften, wieder in der Heimat gelandet.

Fazit: Es waren wunderschöne, entspannte Tage, da man sich um nichts selbst kümmern musste und alles organisiert war.

Hier gibt es das Video mit Impressionen von der Reise https://www.youtube.com/watch?v=I4Kixk-cADY
In den nächsten Tagen gibt es hier noch mehr Bilder : urlaubefrankreich.blogspot.com

Texte und Bilder : Regina Boll

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